Hervorgegangen aus der 2002 gegründeten Post Hardcore-Formation Anatomy Of A Ghost, ist für die Highschool-Kumpanen Gourley und Carothers und den dazu stoßenden Hubbard der weitere Weg kein Diskussionsgegenstand: Raus aus Wasilla, Alaska, ab nach Portland und bitte mal eben neue Musik erfinden. Eine Platte aufnehmen und auf Tour gehen? Wäre auch okay. Also macht sich der zuversichtliche Dreier auf an die Westküste. Portugal. The Man sind bester US-amerikanischer Indierock. Der Bandname ist ein Konstrukt. Persönlich müsse er sein. Gut klingen müsse er. Portugal klingt gut, auch wenn noch keins der Bandmitglieder je dort war. Dass es aber um Menschen geht, das klärt das anschließende The Man. Aber eigentlich ist das nicht wichtig. Portugal. The Man stehen für Beweglichkeit und Experimentierfreude – so gingen die Mannen bereits die Wege Hardcore-Punk, Soul, Progressive Rock, Emo, Postrock und Elektrorock. Das aktuelle Album „Censored Colors“ hört sich nach Alternative an, nach Soul, nach Slow Rock und großem Gefühl.
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